(09721) 12 69 ragruene@t-online.de

Verkehrsverwaltungsrecht / Fahrerlaubnisrecht

Im Verkehrsverwaltungsrecht geht es vornehmlich um Ihre Fahrerlaubnis. Klassische Fälle sind die Entziehung der Fahrerlaubnis oder die Anordnung einer MPU bzw. eines ärztlichen Gutachtens, wenn die Fahrerlaubnisbehörde beispielsweise zu folgenden Erkenntnissen gelangt:

  • Trunkenheitsfahrt
  • Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss
  • Regelmäßiger Marihuana-/ Cannabiskonsum
  • Konsum „harter“ Drogen
  • Erkrankungen wie ADHS, Diabetes oder Herzerkrankungen
  • Einschränkung der Seh- oder Hörfähigkeit oder sonstige körperliche Einschränkungen
  • Erreichen der Punktegrenze
  • Verkehrsstraftaten wie Nötigung oder extreme Geschwindigkeitsüberschreitung

Hier sind den Behörden jedoch enge Grenzen gesetzt. Auch Ihre Mitwirkung sollte nur äußerst wohlüberlegt erfolgen. Zudem kann im Extremfall auch das Führen fahrerlaubnisfreier Fahrzeuge untersagt oder Ihr Fahrzeug sichergestellt werden.

Ein weiterer großer Streitpunkt sind im EU-Ausland erworbene Fahrerlaubnisse, die im Regelfall von den deutschen Behörden anerkannt werden müssen, jedoch häufig (ungerechtfertigt) auf großes Misstrauen stoßen – Stichwort Führerscheintourismus. Aber auch hier gibt es tatsächlich Fallstricke, die es zu beachten gibt.

Auch die Anordnung einer Fahrtenbuchauflage fällt unter dieses Sachgebiet.

Sie sind von einer Maßnahme der Fahrerlaubnisbehörde betroffen oder haben Bedenken, dass einer der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen könnte? Herr Rechtsanwalt Grüne ist Fachanwalt für Verkehrsrecht sowie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht i. DAV. Er berät und vertritt Sie gerne, um unerwünschte Folgen abzuwenden.